Der Koordinator der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt, Parlamentarische Staatssekretär Peter Hintze, beglückwünscht die ESA und die EU zum Start des zweiten Galileo-Testsatelliten. Der Testsatellit Giove B wurde heute mit einer russischen Rakete vom kasachischen Startplatz Baikonur erfolgreich ins All gebracht. Hintze: "Galileo sichert die Unabhängigkeit Europas bei der Satellitennavigation."
Hintze: "Ich freue mich, dass der zweite Testsatellit erfolgreich ins All gebracht wurde. Dies ist die zweite gute Nachricht in dieser Woche für den Aufbau des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo, nachdem am Mittwoch das Europäische Parlament den Weg frei gemacht hat für eine zügige Ausschreibung der Aufträge. Damit ist Galileo auf gutem Weg."
Das Europäische Parlament stimmte am 23. April 2008 einer Verordnung über die Finanzierung und Auftragsvergabe dieses europäischen technologischen Schlüsselprojekts zu. Noch vor der Sommerpause sollen die Aufträge zum Aufbau des Systems ausgeschrieben werden: Aufträge werden für die Systemplanung, die Bodeneinrichtungen, das Kontrollsystem, den Satellitenbau sowie für Start und Betrieb der Satelliten vergeben. Deutsche Unternehmen rechnen sich gute Chancen beim Bau der insg. 30 Satelliten aus. Allein im Satellitenbau werden rund 1,2 Mrd. ¤ investiert werden.
Der jetzt gestartete zweite Testsatellit Giove B wurde in Deutschland bei Astrium in Friedrichshafen gebaut. Er ist zwar etwas kleiner als der erste Testsatellit, technisch aber sehr viel anspruchsvoller ausgerüstet. So enthält Giove B einen weiter entwickelten Signalgenerator und erstmals im All eingesetzte Präzisionsuhren. Diese Bauteile ermöglichen eine viel höhere Genauigkeit der Galileo-Signale. Die Uhren sind ein Beitrag unserer schweizer Partner im System Galileo und wurden von der Firma Temex entwickelt und gebaut. (Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie)
Montag, 28. April 2008
Freitag, 16. November 2007
Raumfahrtstandort Ostdeutschland mit großen Potentialen
Entwicklungs-Finanzierung des Erdbeobachtungsinstruments METimage gesichert
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat entschieden, aus dem Bundeshaushalt fünf Millionen Euro für die Entwicklung des Erdbeobachtungsinstrumentes METimage in Jena (Thüringen) 2008 bis 2010 bereitzustellen.
Dazu sagte der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Länder, Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee:
"Die Entscheidung des Haushaltsausschusses ist ein positives Signal für den Raumfahrtstandort Ostdeutschland. Sie unterstreicht die Kompetenz, die sich im Wachstumskern Optik und Optronik am Standort Jena entwickelt hat und trägt dazu bei, die neuen Länder als Industriestandort weiter zu stärken. Hier zeigt sich auch überzeugend, wie sich in Ostdeutschland die Potenziale aus Wirtschaft und Spitzenforschung ergänzen."
Die Sonde "METimage" ist das zentrale Instrument bei der meteorologischen und ozeanographischen Erdbeobachtungsmission, die in der zweiten Hälfte des kommenden Jahrzehnts in Betrieb gehen soll. Sie ist von großem Nutzen für die Wetter-vorhersage, insbesondere auch bei Extremwetterlagen.
Das Erdbeobachtungsinstrument "METimage" soll als deutscher Beitrag für das in Planung befindliche polarumlaufende Satellitensystem eingesetzt werden.
Die Vorentwicklung des Erdbeobachtungsinstrumentes METimage war vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt im Rahmen des nationale Raumfahrtpro-gramms ermöglicht worden.
"Mit der Finanzierungsentscheidung ist nun die Weiterentwicklung des Erdbeobachtungsinstruments gesichert. Jetzt gilt es, die Potentiale der deutschen Raumfahrtindustrie bei zukünftigen europäischen Missionen stärker einzusetzen. Wir müssen weiterhin offensiv die Chancen nutzen, die sich aus der Mitgliedschaft in internationalen Organisationen im Bereich der satellitengestützten Erdbeobachtung ergeben", so Tiefensee. (Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Nr. 346/2007)
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat entschieden, aus dem Bundeshaushalt fünf Millionen Euro für die Entwicklung des Erdbeobachtungsinstrumentes METimage in Jena (Thüringen) 2008 bis 2010 bereitzustellen.
Dazu sagte der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Länder, Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee:
"Die Entscheidung des Haushaltsausschusses ist ein positives Signal für den Raumfahrtstandort Ostdeutschland. Sie unterstreicht die Kompetenz, die sich im Wachstumskern Optik und Optronik am Standort Jena entwickelt hat und trägt dazu bei, die neuen Länder als Industriestandort weiter zu stärken. Hier zeigt sich auch überzeugend, wie sich in Ostdeutschland die Potenziale aus Wirtschaft und Spitzenforschung ergänzen."
Die Sonde "METimage" ist das zentrale Instrument bei der meteorologischen und ozeanographischen Erdbeobachtungsmission, die in der zweiten Hälfte des kommenden Jahrzehnts in Betrieb gehen soll. Sie ist von großem Nutzen für die Wetter-vorhersage, insbesondere auch bei Extremwetterlagen.
Das Erdbeobachtungsinstrument "METimage" soll als deutscher Beitrag für das in Planung befindliche polarumlaufende Satellitensystem eingesetzt werden.
Die Vorentwicklung des Erdbeobachtungsinstrumentes METimage war vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt im Rahmen des nationale Raumfahrtpro-gramms ermöglicht worden.
"Mit der Finanzierungsentscheidung ist nun die Weiterentwicklung des Erdbeobachtungsinstruments gesichert. Jetzt gilt es, die Potentiale der deutschen Raumfahrtindustrie bei zukünftigen europäischen Missionen stärker einzusetzen. Wir müssen weiterhin offensiv die Chancen nutzen, die sich aus der Mitgliedschaft in internationalen Organisationen im Bereich der satellitengestützten Erdbeobachtung ergeben", so Tiefensee. (Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Nr. 346/2007)
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